Geschichte des Metropol in Bonn
Das Metropol Bonn bekam einen hohen Bekanntheitsgrad, weil dort nach der Eröffnung im Jahr 1929 ein Film von Luis Trenker gezeigt wurde. Prominente Persönlichkeiten, wie Claudia Cardinale und Zahrah Leander traten dort auf.
Großen Schaden hat das Gebäude dann im Zweiten Weltkrieg abbekommen. Nach rascher Wiederinstandsetzung wurden sämtliche Veranstaltungen, unter anderen auch Boxkämpfe im Metropol Bonn ausgetragen.
Den Besitzer wechselte das Metropol in den achtziger Jahren, er hatte die Absicht das Gebäude neu aufzubauen und modere Geschäfts- und Wohnräume zu errichten.
Wegen heftiger Proteste der Einwohner musste er sich von diesem Plan distanzieren.
Die begonnenen Abbrucharbeiten musste der neue Besitzer, so wurde es ihm gerichtlich mitgeteilt, wieder instand setzen. Das Metropol wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die neu aufgebauten Teile waren das Bühnenportal und die Rabitzkuppel.
Eine anderwertige Verwendung wurde dem Bonner Metropol zugedacht, eine Vergrößerung des Kinos folgte ebenso, es wurde ein bestimmter Raum des Gebäudes für Büros und Wohnungen deklariert. Die Kinos wurden geschlossen, weil der Besitzer Insolvenz anmeldete. Bis zur Versteigerung des Metropols wurden die Kinos von anderen Unternehmen weitergeführt.
Der neue Eigentümer möchte aber auf keinen Fall in diesem Gebäude ein Kino dulden müssen. Er geht sogar so weit, dass er ebenfalls das Gebäude abreißen lassen will und ein völlig neues Geschäftsmodell schaffen möchte.
Die Bürger setzten sich für den Erhalt des Kinos ein
Inzwischen haben die Einwohner bereit 16.000 Unterschriften für den Erhalt des Kinos in der Metropol Bonn gesammelt. Das Begehren wurde unter dem Motto – Rettet das Monopol – geführt.
Denkmalschutz wird infrage gestellt.
Das Gericht verkündete sogar im Jahre 2008, das sich der Denkmalschutz nur mehr auf die Fassade auswirke, das Lichtspieltheater aber baulich nicht mehr in Ordnung sei.
Darauf hin meldete die Stadt Bonn Beschwerde beim Gericht an.